BAföG

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BAföG steht kurz für das Bundesausbildungsförderungsgesetz – gemeint ist die Förderung, die Studenten und Schüler beantragen können, um ihren Lebensunterhalt während der Ausbildung zu sichern. BAföG ist eine Sozialleistung, auf die man  – abhängig von gewissen Voraussetzungen – einen gesetzlichen Anspruch hat. Ziel ist, die Chancengleichheit zu erhöhen, damit auch diejenigen studieren können, die es sich von Hause aus sonst nicht leisten könnten. Dennoch sind fast zwei Drittel aller Studenten dazu gezwungen, einer Nebentätigkeit neben dem Studium nachzugehen.

BAföG ist familienabhängig, das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen des Ehegattens werden berücksichtigt, und in aller Regel auch das der Eltern. Die Bedarfsätze sind pauschalisiert, der Höchstsatz liegt derzeit bei 670 Euro.

Allerdings wird die Hälfte des Maximalbedarfs als unverzinsliches Darlehen gewährt, so dass nach dem Studium und der Aufnahme der Berufstätigkeit eine Rückzahlung fällig wird.

Bild: NBS, Lizenz: CC-BY-2.0, piqs.de

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Maschinenbau

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Das Maschinenbaustudium ist einer der populärsten Studiengänge. Man kann es an der Universität, der Fachhochschule oder einer Berufsakademie absolvieren. Der Abschluss lautet Diplom-Ingenieur, wobei man für die FH bzw. BA ein entsprechendes Kürzel anhängt.

An der Universität rechte man mit 9-10 Semestern Regelstudienzeit, die FH kommt mit 8 Semestern aus. Im Grundstudium erlernt man Grundlagenfächer wie Physik, Konstruktion, Mechanik und Mathematik, Werkstoffkunde und ähnliches. Im Hauptstudium kann man sich dann spezialisieren, und Fächer wie Automatisierung, Energie, Fahrzeuge, Fertigung, Mechanik und vergleichbares vertiefen. Eine Reihe von Praktika begleiten das Studium.

Maschinenbau hat sich in eine Reihe von Profilen und Spezialisierungen entwickelt, so gibt es eigene Studiengänge der Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbauinformatik, Verfahrenstechnik etc.

Im Allgemeinen gilt der Maschinenbau immer noch als Wachstumsmarkt, die Berufsaussichten sind gut. Energie- und Umwelttechnik gilt beispielsweise wegen der steigenden Bedeutung erneuerbaren Energien als besonders zukunftsträchtig.

Foto: rnitten, Lizenz: CC-BY-2.0, piqs.de

 

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Das Fernstudium in Hagen

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Die Fernuniversität Hagen ist die einzige öffentlich-rechtliche Fernuniversität Deutschlands. Sie bietet eine echte Alternative zum Präsenzstudium, und ermöglicht es, ohne regelmäßige Besuche einer Universität und ohne Anwesenheitspflichten einen offiziellen Abschluss wie Bachelor, Master und die Promotion zu erreichen.

Von den Studentenzahlen her ist die Fernuniversität daher die größte Universität Deutschlands mit über 74.000 eingeschriebenen Studenten.

Als eingeschriebener Student bekommt man regelmäßig zu bearbeitendes Studienmaterial zugesandt, welches zu der vom Studenten ausgewählten Kursen und Lerninhalten gehört. Auf diese Weise erhält man das Lernmaterial frei Haus, welches man sonst an der Präsenzuniversität vor Ort erhalten würde, kann sich diesem aber dann überall, auch zuhause oder im Ausland, widmen.

Klausuren kann man deutschlandweit an Partneruniversitäten und teilweise auch im Ausland schreiben, Studienzentren bieten in ganz Deutschland Anlaufstellen, wenn man einmal doch Hilfe der Unterstützung braucht.

Bild: Johannes Mattick, Lizenz: CC-BY-2.0, piqs.de

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Die Studentenflut

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In diesem Jahr sind so viele Studenten wie noch nie neu an die Universität gekommen. Der erste Jahrgang des Abiturs nach 12 Schuljahren traf mit dem letzten nach 13 Jahren aufeinander. Ohnehin studieren immer mehr Abiturienten, immer weniger wählen eine Ausbildung nach ihrem Abschluss. Insgesamt sind derzeit über 2,3 Millionen Studenten an Deutschlands Universitäten immatrikuliert – alleine 4,5% mehr in diesem Wintersemester als in dem des Vorjahres.

Am meisten Menschen studieren in Nordrhein-Westfalen, hier sind 595.000 Studenten eingeschrieben. Es folgen Bayern und Baden-Württemberg mit rund 322.000 und 311.000 Studenten. (Quellen: destatis)

Mit Abstand am Beliebtesten ist das Studium der Betriebswirtschaftslehre, gefolgt von Maschinenbau und Rechtswissenschaft.

Alternative zum klassischen Studium ist die Ausbildung, beispielsweise die Ausbildung als Polizist. Die Dauer einer solchen Ausbildung ist in der Regel kürzer als bei einem Studium.

Foto: Sebastian Staendecke, Lizenz: CC-BY-2.0, piqs.de

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